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rafa Arbeitssicherheit
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Die Begehungen
Zu unterscheiden ist die Begehung des Betriebes durch den Arbeitgeber, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, den Betriebsarzt, die Mitarbeitervertretung und des Sicherheitsbeauftragten, von der Begehung zur Kontrolle der Umsetzung der gesetzlichen Regelungen durch die Berufsgenossenschaft und/oder die jeweiligen Landesämter zum Thema Arbeitsschutz.
Die Ergebnisse und Erkenntnisse beider Arten von Begehung müssen dokumentiert werden.
Die Begehung zur Überwachung des Arbeitsschutzes durch die Berufsgenossenschaften und oder die jeweiligen Landesämter zum Thema Arbeitsschutz ergibt sich aus § 22 "Befugnisse der zuständigen Behörden" und §21 "Zusammenwirken mit den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung". Die betriebliche Begehung im Zusammenhang mit dem Thema Arbeitsschutz/Arbeitssicherheit ergeben sich aus den §§ 3+ 6 und des § 10 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG).
Die Begehung durch die Berufsgenossenschaften und/oder Landesämter zum Thema Arbeitsschutz muss nach Arbeitsschutzgesetz § 22 "Befugnisse der zuständigen Behörden" während der Betriebs-und Arbeitszeiten durchgeführt werden. Ausnahmen von den gesetzlichen Bestimmungen sind zum Beispiel Situationen, in denen es um akute Gefährdung der körperlichen Unversehrtheit und des Lebens geht. Die mit der Überprüfung von Unternehmen beauftragten Personen besitzen umfangreiche Prüfbefugnisse.
Schwerpunkt der Begehung nach Arbeitssicherheitsgesetz, an der unter anderem Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte teilnehmen, sind die Themen Arbeitssicherheit und Ergonomie. Dabei werden oft die festgelegten Schutzmaßnahmen und die in die Praxis überführten Vorschriften und Regeln der Unfallversicherungsträger betrachtet. Neben der Kontrolle auf Sicht sind Gespräche mit Beschäftigten im jeweiligen Arbeitsbereich bevorzugte Mittel zur Feststellung der augenblicklichen Situation.
Ergebnisse von Begehungen können direkt in die Gefährdungsbeurteilungen einfließen. Andersherum sind Begehungen auch ein Instrument, um Maßnahmen, die sich aus der Gefährdungsbeurteilung ergeben haben, in Ihrer Wirksamkeit zu überprüfen und/oder sich direkt vor Ort darüber zu unterhalten, wie spezielle Situationen aufgelöst werden können.
Wird in einer Begehung ein Mangel festgestellt, ist dieser Mangel nicht nur in der Gefährdungsbeurteilung zu bewerten, sondern natürlich auch zu entschärfen oder wenn möglich zu beseitigen. Ein beseitigter Mangel taucht natürlich nicht mehr als Aufgabe in der Gefährdungsbeurteilung auf.
Zu einer Begehung, die durch die Berufsgenossenschaften oder die jeweiligen Landesämter zum Thema Arbeitsschutz durchgeführt wird, sollten die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt hinzugezogen werden. Da dies nicht immer möglich ist, sollten der Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit von einer offiziellen Begehung im Nachhinein in Kenntnis gesetzt werden. Wichtig ist die Übermittlung der offiziellen Dokumente sowohl an die Fachkraft für Arbeitssicherheit und an den Betriebsarzt zur Kenntnisnahme.
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