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rafa Arbeitssicherheit
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Die Fachkraft für Arbeitssicherheit
Nach § 5 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) und nach DGUV Vorschrift 2 "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" ist jeder Unternehmer verpflichtet einen Sicherheitsingenieur als Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa oder Fasi) entweder intern zu beschäftigen oder extern zu beauftragen (eine Ausnahme davon wird weiter unten beschrieben). Diese Regel gilt für Unternehmer und Unternehmen ab dem ersten Beschäftigten.
Die Fachkraft für Arbeitssicherheit soll als Stabsstelle des Unternehmens den Unternehmer beraten und unterstützend zur Seite stehen. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ist in ihrer Tätigkeit für das Unternehmen nicht weisungsgebunden und ist in ihrer Rolle anderen Personen gegenüber nicht weisungsbefugt.
Themenbereiche der Fachkraft für Arbeitssicherheit
Die Fachkraft für Arbeitssicherheit hat als Sicherheitsfachkraft (Sicherheitsingenieur) ein sehr breit gefächertes Aufgabenspektrum zu bedienen. Im Arbeitssicherheitsgesetz (§ 6 ASiG) wird das Feld klar und deutlich beschrieben: "Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sifa oder Fasi) haben die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen"
Dies bedeutet, dass alle Faktoren, die auf einen Beschäftigten im Rahmen seiner Tätigkeit für ein Unternehmen einwirken und Auswirkungen auf ihn haben können, Bestandteil der Beratungs- und Unterstützungstätigkeiten der Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sicherheitsfachkraft/Sifa oder Fasi) ist. Das Tätigkeitsgebiet umfasst dabei Fragen von der sicherheitstechnischen Überprüfung von Betriebsanlagen und technischen Arbeitsmitteln, über die Beurteilung von Arbeitsabläufen, Arbeitsumgebung und die Beurteilung der Arbeitsbedingungen über den Brandschutz bis hin (seit 1.1.2013 gesetzlich gefordert) zu der Frage der psychischen Belastung der Mitarbeiter im Unternehmen.
Einbindung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit in betriebliche Prozesse
Dazu soll die Fachkraft für Arbeitssicherheit präventiv, operativen und partizipativ vorgehen. Als Berater soll die Fachkraft für Arbeitssicherheit aktiv die erforderlichen Aufgaben identifizieren, aufgreifen und konkret helfen.
Je mehr eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sicherheitsfachkraft/ Sifa oder Fasi) in die betrieblichen Prozesse Einblick bekommt, umso zielgerichteter ist die Beratungs-und Unterstützungsleistung und somit der Benefit für den Unternehmer und das Unternehmen. Die Entscheidung darüber wie weit eine Fachkraft für Arbeitssicherheit in die betrieblichen Prozesse mit eingebunden werden soll, liegt selbstverständlich bei der Unternehmensleitung.
Rechtsberatung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit
In der täglichen Arbeit einer Fachkraft für Arbeitssicherheit ist es gelebte Realität sich mit rechtlichen Fragen zu beschäftigen. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit begleitet und berät Unternehmen bei der Umsetzung von Forderungen die sich aus Gesetzen, Vorschriften, Verordnungen, Richtlinien und technischen Regeln ergeben. Daraus ergeben sich immer wieder Gespräche zwischen den Unternehmen und der jeweiligen Fachkraft für Arbeitssicherheit, die sich um rechtliche Fragen drehen. Natürlich kennt eine Fachkraft für Arbeitssicherheit die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben, oder weiß wie ein Jurist an welcher Stelle nachzuschauen ist. Zu Fragen rechtlicher Natur darf eine Fachkraft für Arbeitssicherheit jedoch nur Hinweise geben. Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit darf keine Rechtsberatung vornehmen. Für die genaue Abklärung von rechtlichen Fragen sind Juristen hinzuzuziehen.
Unternehmermodell statt Einsatz einer Fachkraft für Arbeitssicherheit
Bei Unternehmen bis zu 50 Beschäftigten (diese Zahl wird von unterschiedlichen Berufsgenossenschaften flexible nach unten hin gehandhabt) kann der Unternehmer, solange er aktiv in das Betriebsgeschehen eingebunden ist und die jeweilige Berufsgenossenschaft dies zulässt, einen Teil der Aufgaben im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit selbst übernehmen. Dazu muss er jedoch eine mehrtägige Fortbildung und eine jährlich stattfindende Auffrischungsveranstaltungen besuchen. Im Zusammenhang mit den sich ständig verändernden Rahmenbedingungen (Veränderung der Gesetze, Vorschriften, technischen Anforderungen, Regeln usw.) im Arbeitsschutz und in der Arbeitssicherheit, erfordert die inhaltliche rechtssichere Beschäftigung mit diesem Themenkomplex einen hohen Zeitaufwand für den Unternehmer.
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