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rafa Arbeitssicherheit
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Der Arbeitsschutzausschuss (ASA)
Der in § 11 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) geforderte Arbeitsschutzausschuss, ist das zentrale Beratung- und Kommunikationsgremium in Unternehmen zum Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Jedes Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten muss demnach einen Arbeitsschutzausschuss (ASA) einrichten. Der Arbeitsschutzausschuss (ASA) muss einmal im Quartal zusammenkommen.
Teilnehmer des Arbeitsschutzausschusses (ASA)
In der sogenannten ASA-Sitzung werden die relevanten Themen des Arbeitsschutzes von unterschiedlichen Funktionsträgern eines Unternehmens besprochen. Der Vielfältigkeit des Themas Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz im Unternehmen wird durch die Zusammensetzung des Gremiums Rechnung getragen. Die Grundbesetzung des Arbeitsschutzausschusses (ASA) ist durch das Arbeitssicherheitsgesetz vorgegeben.
An einer ASA-Sitzung sollen folgende Mitglieder teilnehmen:
  • Der Arbeitgeber oder eine von ihm mit seiner Vertretung beauftragte Person
  • zwei Mitglieder des Betriebsrats/Personalrats
  • Die Fachkraft für Arbeitssicherheit / Sicherheitsingenieur (Sifa oder Fasi)
  • Der Betriebsarzt (Arbeitsmediziner) oder der Leiter des betriebsmedizinischen Dienstes (bei Unternehmen bei denen mehrere Betriebsmediziner angestellt sind)
  • Sicherheitsbeauftragte des Unternehmens
  • Die Schwerbehindertenvertretung (wenn im Unternehmen vorhanden)
  • Eingeladene Fachleute und Verantwortliche zu speziellen Themenkomplexen
Zweck des Arbeitsschutzausschusses (ASA)
Der Arbeitsschutzausschusses (ASA) dient dazu den Arbeitsschutz und den Gesundheitsschutz in Unternehmen zu verbessern und ein möglichst ungestörten Betriebsablauf zu gewährleisten. Innerhalb des Arbeitsschutzausschusses (ASA) besteht die Möglichkeit die betriebsspezifischen Themen des Arbeitsschutzes aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und zu besprechen.
Der Arbeitsschutzausschuss ist ein Kommunikationsforum, es dient dem Austausch zwischen den unterschiedlichen Funktionsträgern des Unternehmens und der Beratung derselben durch die anwesenden Fachkräfte. Das sind in diesem Fall oft die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt (Arbeitsmediziner), es können natürlich auch weitere Fachkräfte zur Beratung herangezogen werden z. B. der Brandschutzbeauftragte, der Gefahrstoffbeauftragte, dass HR-Management u. a. Dem Arbeitsschutzausschuss ist keine Entscheidungsbefugnis zugewiesen. Die Entscheidungsgewalt obliegt dem Arbeitgeber und seinen dafür beauftragten Vertretern. Natürlich sind in den Entscheidungsprozessen die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmervertretung zu berücksichtigen.
Beispiele von Themen, die in einer ASA-Sitzung des Arbeitsschutzausschusses (ASA) besprochen werden:
Das Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit bildet einen Querschnitt aller Themen die in einem Unternehmen Berührungspunkte mit den Beschäftigten haben. Im herkömmlichen Arbeitsschutz werden meist folgende Aufgaben erarbeitet:
  • Analyse des Unfallgeschehens im Betrieb
  • Beratung über Maßnahmen und Einrichtungen, um Unfall- und Gesundheitsgefahren zu begegnen
  • Erfahrungsaustausch zu umgesetzten Maßnahmen
  • Koordinierung der Arbeitssicherheitsaufgaben
  • Erarbeitung eines Arbeitsschutz- oder Aktionsprogramms
  • Beratung sicherheitstechnischer Aspekte bei der Einführung neuer Arbeitsverfahren oder neuer Arbeitsstoffe
Moderne Arbeitssicherheit über den Arbeitsschutzausschuss (ASA)
Insbesondere die Veränderungen in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft der letzten Jahre hat dazu geführt, dass oft Themen in den Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses besprochen werden, die den engen Rahmen des klassischen Arbeitsschutzes sprengen. Zu nennen sind hier u. a. Themen, die sich mit der Kommunikations- und Unternehmenskultur im Allgemeinen beschäftigen, bis hin zu Fragen der Führungskultur und dem Themenkomplex Datenschutz.
Der veränderten Arbeitswelt und den damit verbundenen Gefährdungen für die Gesundheit der Beschäftigten ist durch die Aufnahme des Gefährdungsfaktors psychische Belastung in die Gefährdungsbeurteilung teilweise im Jahr 2013 Rechnung getragen worden. Schwerpunkte sind dort u. a. die Arbeitsbedingungen, Arbeitsumfeld und Arbeitsorganisation des jeweiligen Unternehmens.
Mit dem Arbeitsschutzausschuss besteht ein regelmäßig zusammenkommendes Gremium, in dem beratende Personen (Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt), die mit dem Unternehmen schon vertraut sind und verschiedene verantwortliche Personen aus dem Unternehmen zusammen kommen. Anstatt in Unternehmen immer neue Gremien und Facharbeitsgruppen zur Diskussion und Beratung aufzubauen und heranzuziehen, ist es wesentlich einfacher, bestehende sich mit artverwandten Themen schon beschäftigende Gruppen um weitere Aufgabengebiete zu erweitern. Ein Gremium dafür ist der Arbeitsschutzausschuss.
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